Hans Hermann von Wimpffen

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Hans Friedrich Hermann Freiherr von WIMPFFEN zu Mollberg ,geboren am 13.November 1934 in Budapest. Sohn des nachmaligen Diplomaten Ivan III.Freiherr von Wimpffen und der Clara Both von Botfalva.
Nach humanistischem Gymnasium  und Militärdienst /Ausbildung zum Hauer im Kohlebergwerk Petöfibanya/,Studium an den Universitäten Heidelberg  Politische Wissenschaften,Mittlere und Neuere Geschichte, Soziologie und Völkerrecht.(Dolf Sternberger,Hans von Eckart, Alfred Weber,Karl Löwith, Carl J. Friedrich ,Zbigniev Brezinski Prof W. Conze,HansG.Gadamer), Univ.Hamburg  ( Ralf Dahrendorf,Prof. Schelsky,Prof Fritz Fischer,Prof.Constantopoulos), Univ. Paris(Sorbonne) Prof. M.Duverger, Prof.Castellan,Prof. Charlier) Univ.  Würzburg ( Prof.Friedrich .A. Frhr.von der Heydte, Prof. J.Storost,Prof. H.Euler, Prof. U.Noack , Prof.G.Küchenhoff,Prof.Rudolf Morsey). Promotion 1968  “Die Kämpfe der 2.  Armee  1942/43 am Don. Ein Beitrag zur Koalitionskriegführung im Zweiten Weltkrieg”. (Eine Arbeit über den Untergang italienischr,ungarischer und deutscher Truppen während der Schlacht um Stalingrad)

1961-1962  Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk,(Kamerassistent)  der “Stimme Amerikas” (VoA) und  Radio -Television Francaises RTF( Regie)Paris, ,Regieassistent bei Jean Anouilh bei der Inszenierung des Stücks “Becket oder die Ehre Gottes” in Paris, Ergänzung des Studium durch Medienwissenschaft am “Hans -Bredow-Institut”  der  Universität Hamburg.(PD Gerhard Maletzke)

Professor Dr. Friedrich August Freiherr von der Heydte, Ordinarius für Völkerrecht an der Universität Würzburg

 

1965  – 1999  Redakteur beim Bayerischen Rundfunk/Fernsehen. Entwickelte Sendekonzepte (Formate)  für politische Bildung( “Macht des Bürgers”, “Dialoge auf Kanal o89…”) Gesundheit ( betrifft: Gesundheit, “Die Sprechstunde”  .- Ratschläge für die Gesundheit, AlfaMed) Tiersendungen  (Zeit für Tiere, Tiere suchen ein Zuhause),Sendereihe für Behinderte (“Stolpersteine)

“In Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Dienste” erhielt  Wimpffen am 5.12.1983 das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland,( mit 49 Jahren)verliehen durch den Bundespräsidenten Karl Carstens.
Laudatio von Kultusminister Professor Hans Maier am 27.Januar 1984: “Sie sind seit 1965 als Redakteur beim Bayerischen Rundfunk tätig unds seit 1971 Leiter der Redaktion Gesellschaftswissenschaften und Medizin.Sie gestalteten in dieser Zeit herausragende Sendungen zur politischen Bildung, sowie mehrere Sendereihen.Vor allem die “Sprechstunde” ist ein Beispiel für eine informative und attraktive Sendung, die wissenschaftliche oder medizinische Themen allgemeinverständlich darstellt und zur gesundheitspolitischen Aufklärung der Bevölkerung beiträgt.Seit nunmehr 11 Jahren brachte es die “Sprechstunde”, die ausser dem WDR übrigens in allen Dritten Programmen läuft.auf rund 500 Sendungen. Ihre Fernsesendereihe “Die ersten 365 Tage im Leben eines Kindes” wurde zum weltweiten Erfolg; sie wurde in mehr als 100 Ländern im Fernsehen gezeigt.Seit 1977 sind Sie stellvertretender Programmbereichsleiter” Erziehung und Ausbildung” des Bayerischen Fernsehend/ARD.
Für Ihre hervorragende journalistische Arbeit, insbesondere die Förderung des Gesundheitsbewußtseines durch ansprechende Fernsehsendungen hat Ihnen der Herr Budespräsident das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.Ich habe die Ehre, Ihnen diesen Orden aushändigen zu dürfen”

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Staatsminister Prof.Dr. Hans Maier und Hans Hermann von Wimpffen Photo:Anette Firsching,München

“Der Bundespräsident der Republik Österreich hat auf Antrag des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung und auf Vorschlag der Bundesregierung mit Entschliessung vom 18 Februar 1991 dem  stellvertretenden Hauptabteilungsleiter beim Bayerischen Rundfunk,Herrrn Dr. Hans Friedrich  Hermann von Wimpffen das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen.”

Aus der Laudatio von Bürgermeister Singer, Bad Wörishofen:
“Bad Wörishofen ist Herr Dr. Hans Hermann von Wimpffen als Programmgestalter seit über einem Jahrzehnt verbunden.Durch seine Sendungen ist Bad Wörishofen bekannter, berühmter geworden.Die Sendungen, die er initiiert hat, werden in vielen Sprachen der Welt aussgestrahlt, sie alle tragen zum guten Ruf unseres Heilkurortes bei  – auch diese Sendung wird über die Deutsche Welle in der ganzen Welt in englisch,französisch, in spanisch und in einigen afrikanischen Sprachen zu sehen sein.
Für besondere Verdienste bei der Verbreitung der Lehre Sebastians Kneipps im Rahmen einer Vielzahl von Veröffentlichung in Rundfunk und Fersehen wird Herrn Dr. Hans Hermann von Wimpffen die Verdienstmedaille der Stadt Bad Wörishofen verliehen.” Bad Wörishofen, den 8.August 1997.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde Wimpffen für seine Verdienste um den Tierschutz in Deutschland: aus den Händen von Dr. Andreas Grassmüller erhielt  er den “Goldenen Elefanten”. Dr. Andreas Grasmüller schrieb in einem Schreiben v. 25.9.1991:” Für Ihre zahlreichen Sendungen in Sachen Tier -und Umweltschutz verleiht Ihnen die Akademie für Tierschutz den “Goldenen Elefanten”.

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Soldat 1954 -1956, 1.selbständigesBergarbeiterbataillon,Petöfibanya,Pf. 1213 .Kommandeur: Oberst d.Panzerwaffe Puskas .Photo:E. L’Ami .

 

 

Im ( Pütt) Bergwerk Petöfibanya : Mittagspause, Schmalzbrot in der Parteizeitung “Szabad Nep” (Freies Volk)

 

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Anlässlich eines Besuch in der VR China, Empfang beim Präsidenten des Volkskongresses

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Dr.Hans Hermann von Wimpffen übergibt das Gemälde,das seinen Vorfahr, den Feldmarschall Maximilian von Wimpffen darstellt (ein Gemälde von Clara de Both) an die Vorsitzende des Museumsvereins Aspern-Essling, Margarete Pelikan. Photo:Karl Juris

Friedrich Wilhelm Graf von Buxhöwden (1750 – 1811) Gemälde von Clara de Both ) Buxhöwden kommandierte eine Gefechtskolonne in der Schlacht von Austerlitz. General Grigorij von Wimpffen und Oberst Maximilian von Wimpffen gehörten zu dieser Angriffskolonne. Grigorij von Wimpffen wurde tödlich verwundet, Maximilian von Wimpffen wurde an der Spitze des russ. Regiments Uvarov schwer verwundet.; bis zum Tod von Buxhöwden stand Max v. Wimpffen im engen Briefkontakt zu ihm, vor allem im Jahr 1809, im Jahr der Schlachten von Aspern und Wagram.