
General Felix I. von Wimpffen wurde 1744 in Zweibrücken geboren, Sohn von Johann Georg von Wimpffen und der Antoniette Dorothee Mazille de Fouquerolles, trat mit 16 Jahren als Kadett in das in französischen Diensten stehende deutsche Regiment „Bouillon“ ein, wurde mit 35 Kommandeur eines Korps bei den Kämpfen in Korsika.1782 kommandierte er als Regimentskommandeur seine Einheit bei der Belagerung von Gibraltar. Nach dem Frieden von Versailles quittierte er den Dienst und zog sich auf das Gut seiner Frau in Saint-Martin des Entrees zurück.

1789 wurde er als Vertreter des Adels der Normandie in die Nationalversammlung entsandt ,schloss sich aber wenig später dem Dritten Stand an. 1792 ernannte ihn das Direktorium zum Kommandeur der Festung Thionville, das er erfolgreich verteidigte gegen die Alliierten Preußen, Österreich und die Armee der französischen Emigranten.
Felix de Wimpffens Strategie während der Belagerung von Thionville wurde im Buch MEMORIAL REVOLUTIONNAIRE DE LA CONVENTION OU HISTOIRE DES REVOLUTIONS DE FRANCE DEPUIS LE 20.SEPTEMBER 1792 JUSQU’AU 26.OKTOBRE 1793 par G.V. Vasselin,1797 korrekt dargestellt. Der Name des Generals erscheint in diesem Werk als General Felix Wimphen.(ab Seite 96)


Am bekanntesten ist die Belagerung von 1792 während des Ersten Koalitionskrieges:
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Hintergrund: Ein Heer aus österreichischen und preußischen Truppen sowie französischen Emigranten rückte nach der Französischen Revolution in Frankreich ein, um die Monarchie wiederherzustellen.
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Verlauf: Ab dem 3. September 1792 schlossen rund 20.000 Mann unter dem Herzog von Braunschweig und dem Fürsten von Hohenlohe die Stadt ein. Die französische Garnison unter General Georges Félix de Wimpffen zählte nur etwa 3.000–4.000 Mann.
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Der Widerstand: Trotz heftigen Bombardements verweigerten die Verteidiger konsequent die Kapitulation. Bekannt wurde die Symbolik des Trotzes: Die Garnison hängte angeblich ein hölzernes Pferd mit einem Bündel Heu im Maul an die Festungsmauer, versehen mit der Aufschrift, dass Thionville erst kapituliere, wenn das Pferd das Heu gefressen habe.
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Ergebnis: Nach der Kanonade von Valmy zogen sich die Koalitionstruppen im Oktober 1792 unverrichteter Dinge zurück. Der französische Nationalkonvent erklärte daraufhin, Thionville habe sich „gut um das Vaterland verdient gemacht“.
Schauspiel über Felix I. von Wimpffen von 1793








